Wahre Geschichte

Beate ist volljährig und wohnt bei ihrer Mutter. Ihr Vater möchte seit ihrem 10ten Lebensjahr nichts mehr von seiner Tochter wissen. Beate ist Einzelkind und auf Jobsuche. Nach ihrer Ausbildung findet sie keinen Arbeitsplatz, kein Wunder bei diesem Arbeitsmarkt. Beates Mutter ist in einer Beziehung und hat neben bei noch andere Liebschaften am Laufen. Sie verdient ca. 2.100 Euro netto im Monat und zahlt Miete, Strom, Heizung und nur ein paar Lebensmittel die sie selber verbraucht. Beate bekommt Kindergeld, aber statt der ca. 184 Euro bekommt sie nur 130 Euro. Davon muss Beate Telefon und Internet sowie Essen und Trinken, Hygieneartikel und Toilettenpapier bezahlen. „Jeder kauft seine eigenen Lebensmittel ein!“ Doch Beates Mutter vergreift sich an Beates Essen und hält es nicht für nötig nachzufragen oder neues zu kaufen. Auch Beates Rasierer wird von ihrer Mutter benutzt, ist das widerlich.

Ihre Mutter hat mehrere Tausend Euro Schulden und leidet unter Kaufsucht. Aber in der Wohnung sind keine neuen Anschaffungen zu sehen. Beates Mutter kauft auch keine Markenklamotten oder ähnliches. Aber wo bleibt das ganze Geld und warum kann sie sich so hoch verschulden? Es kann gut sein das Beate und ihre Mutter eventuell aus der Wohnung fliegen, doch wohin mit ihnen?

Es ist sehr schlimm für Beate, da sie nie Geld für Freizeitaktivitäten wie Kino oder ähnliches hat. Warum muss das Kind alle Rechnungen zahlen, die eigentlich die Eltern übernehmen müssten? Beate will ihre eigene Wohnung haben, aber sie hat nicht genug Geld um diese zu bezahlen. Selbst das sparen fällt ihr schwer, da bei der Bezahlung von den ganzen Rechnungen kaum Geld übrig bleibt.

Beate war beim Amt um Unterstützung zu bekommen, aber auch das war ein Hilferuf der vom Amt nicht gehört wurde. Beate ist unter 25 Jahre und muss bei ihrer Mutter wohnen bleiben. Das Amt interessiert es nicht dass Beate sozial Ausgegrenzt wird, weil sie für sich kein Geld übrig hat. Dem Amt ist es auch egal das die Mutter das eigene Kind alles bezahlen lässt und das Kindergeld am liebsten auch für sich haben möchte. „Kein Zuschuss. Keine Unterstützung.“ Aber ist das fair?

 

Habt ihr eine Idee wie man Beate helfen kann?

Wenn das Amt seinen eigenen Bürgern nicht helfen kann oder will, warum nennt sich dieses Land Deutschland einen sozialen Staat?

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